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Geographie von Horst Vollmer, 2006
Wörrstadt liegt inmitten von Rheinhessen auf der Wasserscheide zwischen Mühlbach und den Wiesbachzuflüssen. Die Hochlage mit 200m ü. NN bezeichnet man als „Rheinhessisches Plateau", einen Teil des Mainzer Beckens.
In einer Plateaumulde liegt seit altersher die Ansiedlung, die wir heute als unseren Heimatort schätzen und lieben.
Der Ort ist durch umliegende Hügelrücken nach Norden und Osten gegen raue Witterungen geschützt. Die Bodenbeschaffenheit auf dem Plateau sind für den Ackerbau geeignete Schwarzerden und Lössböden. Die Ablagerungen des Tertiär - Binnensees, Kalk und Mergel, an den teils steilen Beckenrändern, eignen sich zum Anbau von Weinbergen. Es ist sicher, dass vor 2000 Jahren hier schon Reben wuchsen.
Bei klarem Wetter hat man vom hoch gelegenen Wörrstadt eine gute Fernsicht: Im Nordosten sieht man den Rheingau, dahinter die Taunushöhen. Im Südosten erblickt man die Hochhäuser der City von Frankfurt, im Süden den Odenwald, nach Südwesten den Donnersberg vor den Hügeln der Pfalz. Den Hunsrückhöhen vorgelagert sieht man Bingen und den Rheingraben.
Viele Auenwaldbestände waren verstreut in Rheinhessens Vorzeit anzutreffen. Unser Land ist seit altersher durch relative Niederschlagsarmut gekennzeichnet. Dazu haben wir eine verhältnismäßig hohe mittlere Jahrestemperatur von ca. 10° Celsiu
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